Worauf geht die gesetzliche Verpflichtung für Lieferanten zurück, Rechnungen an öffentliche Auftraggeber ab November 2020 nur noch elektronisch zu versenden?

Die Schütze AG begleitet den Bund bei der Einrichtung des e-Rechnungsportals und hat im Rahmen ihrer Dienstleistung einen Leitfaden mit Stellungnahmen zu den häufigsten Fragen in diesem Kontext zusammengestellt, die wir hier mit ihrer freundlichen Genehmigung in unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wollen. 

Die Einführung der E-Rechnung stellt für die öffentliche Verwaltung der Bundesrepublik Deutschland einen entscheidenden Schritt zum Ausbau des E-Governments dar. Für Staat und Wirtschaft gilt: Neben der Digitalisierung von Geschäftsdokumenten ermöglicht die elektronische Vorgangsbearbeitung eine Standardisierung und Teilautomatisierung von Prozessen. Und das trägt zu Bürokratieabbau und einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei.

Durch eine EU-Richtlinie und deren nationale Umsetzung in der E-Rechnungsverordnung des Bundes werden öffentliche Auftraggeber seit 27. November 2018 verpflichtet, elektronische Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten. Dies galt zunächst ab 27. November 2018 für die obersten Bundesbehörden und Verfassungsorgane des Bundes und gilt ab dem 27. November 2019 für alle weiteren Behörden der Bundesverwaltung Bei der elektronischen Übermittlung der Rechnung stehen die Lieferanten ab 27. November 2020 in der Pflicht.

►Hier geht es zur E-Rechnungsverordnung des Bundes.